Insekten und andere Tiere in unserem Garten - Natürliche "Schädlingsregulierung"

Ein Garten kann für heimische Insekten und Tiere ein zusätzlicher Lebensraum sein. Vogelgezwitscher, umherfliegende Schmetterlinge über duftende Blumen und Sträucher, quakende Frösche am Teich, Igel im Gebüsch, unter der Terrasse oder Laub, wie auch blühende Obstbäume können das Ergebnis der individuellen Gartengestaltung sein. Wer in einem neu- oder umgestalteten Garten Vögel haben möchte, bietet ihnen einen zusätzlichen Lebensraum und hat weniger mit Insekten und Raupen zu tun. Vögel sind neben anderen Tieren im Garten zur "Schädlingsregulierung" sehr hilfreich, da sie sich und ihre Jungen von einer großen Menge an Raupen, Schnecken, Insekten und anderem Kleingetier ernähren. 

 

Insekten im Garten

Zu den wohl bekanntesten Insekten im Garten zählen Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Bremsen, Hornissen, Wespen, Fliegen, Libellen und Mücken. Hinzu kommen Ameisen, Blattläuse, Käfer und nicht zuletzt Zecken, die wir im Garten antreffen.

Bienen, genauer die europäischen Honigbienen, sind die wichtigsten Bestäuber von Blütenpflanzen in unserer Region. Dazu sind die Bienen als Nutztiere, wie ihr Name schon sagt, Produzenten von Honig und auch von Wachs. Ihre ökologische und ökonomische Bedeutung sind deshalb nicht zu unterschätzen. Ihre ökologische Bedeutung gründet insbesondere darauf, dass sie zum Erhalt der Wild- und Kulturpflanzen im erheblichen Maße beitragen. Ökonomisch gesehen produzieren unsere heimischen Honigbienen ca. 20 Prozent unseres Bedarfs an Honig, so dass ihr Lebensraum nicht eingeschränkt werden sollte. Wer Bienen im Garten antrifft, der sollte sich ruhig verhalten, da die Bienen in aller Regel nicht stechen, wenn sie nicht angegriffen werden. Ein ruhiges Summen beim Fliegen im Garten von Blüte zu Blüte signalisiert Zufriedenheit der Biene.

Hummeln gehören neben den Honigbienen zu den wichtigsten Insekten, die Blütenpflanzen bestäuben. Sie fliegen im Gegensatz zu Bienen bei der Nahrungssuche und dem Bestäuben der Blütenpflanzen auch bei schlechtem Wetter im Garten umher. Gartenfreunde können durch die Auswahl nektarreicher Pflanzenarten, die im Spätsommer und Herbst blühen, einen Beitrag zum Hummel- und Bienenschutz erbringen. Allerdings sollten nicht zu viele verschiedene Pflanzenarten für den Garten gewählt werden, da Hummeln erst mühsam wegen der unterschielichen Blütenformen erlernen müssen, den jeweiligen Blütenpflanzen den Nektar zu entnehmen.

Igel im Garten

Der Igel ist im Gegensatz zum Maulwurf eines der beliebtesten Tiere im Garten, wenn nicht sogar das beliebteste überhaupt. Zu seinem Lebensraum gehört auch der heimische, naturnahe Garten, wenn dieser reichhaltig Nahrungstiere, Unterschlupf und Nistmöglichkeiten bietet.

Igel leben überwiegend von Laufkäfern, Regenwürmern und von Schmetterlingslarven. Wird die Nahrung im Herbst zum Winter hin knapp, dann halten Igel ab den ersten Frösten Winterschlaf. Zuvor fressen sich Igel ein ausreichendes Speckpolster an, um in der nahrungsarmen Zeit zu überleben. Sie können bis zu einem halben Jahr ohne Nahrung auskommen. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn Igel ihren Winterschlaf unterbrechen. Dies tritt meist bei länger anhaltenden Temperaturen von +10° C auf, wobei Igel ihren Winterschlafplatz in aller Regel nicht verlassen. Möchten sie dem Igel helfen, den Winter gut zu überstehen, dann bietet es sich an, ein Nistplatz für das Tier an geeigneter Stelle im Garten aus Holz, Steinen oder mit einem ausreichend großen und frostsicheren halben Pflanzkübel zum Beispiel aus Ton herzurichten.

Igelfreunde sollten neben dem Schlafplatz zur Winterzeit ebenso an die alltäglichen Gefahren denken, den die Tiere insbesondere auch im Garten ausgesetzt sein können. Dazu gehören Gartengeräte und Maschinen, wie zum Beispiel der Rasenmäher, Insekten- und Unkrautvernichtungsmittel, geschlossene Zäune und ausgelegte Netze zum Schutz der Beete. Das versehentliche Einsperren in der Garage oder im Garten- und Geräteschuppen stellt ebenfalls ein Gefahr dar. Auch freilaufende Hunde oder Katzen können ein Gefahr sein, wenn sie den Igel jagen. Neben ausgelegten Fallen, die für andere Tiere gedacht sind, können nicht zuletzt auch Müllsäcke und Plastiktüten eine Gefahr für den Igel darstellen, wenn sie unachtsam im Garten oder an anderer Stelle auf dem Grundstück offen deponiert werden.

Maulwürfe im Garten

Ein Maulwurf macht sich nicht unbedingt zum Freund des Besitzers eines Garten, wenn er Tunnel gräbt und Maulwurfshügel aufwirft. Erblickt der Gartenbesitzer am Tag nach dem Mähen des Rasens einen oder mehrere dieser Hügel, dann leidet die Freundschaft zu dem Maulwurf sehr. Urplötzlich stellt sich dann wieder einmal die Frage: Wie werde ich dieses Tier los und warum gräbt er unterirdische Gänge und erzeugt Mauwurfshügel gerade bei mir im Garten?

Um zu überleben sind Maulwürfe außerordentlich gut an ihren Lebensraum angepasst. Sie können gut graben, riechen, hören und vor allem sehr gut Erschütterungen wahrnehmen. Maulwürfe legen Belüftungslöcher an, um wie Bergleute unter Tage ausreichend mit Luft (Sauerstoff) versorgt zu sein.

Gartenfreunde können sich im Grunde genommen darüber freuen, wenn Maulwürfe in ihren Gärten hausen und aktiv ihre Gänge auch knapp unter Grassnarbe anlegen. Dies zeigt, dass der Gartenboden gesund ist und deshalb viele Kleintiere im Boden leben, die dem Maulwurf als Lebensgrundlage dienen. Maulwürfe sind außerordentlich nützlich für den Garten, da sie neben Mäusen, Asseln, Regenwürmern und Raupen gern Schädlinge wie Engerlinge, Schnakenlarven und Schnecken fressen. Fraglich ist, wie ein Maulwurf an seine lebende Nahrung kommt, um Beute zu machen.

Ein Maulwurf legt zunächst ein weit verzweigtes Tunnelsystem an, was Gartenfreunde insbesondere vereinzelnd unter dem Rasen spüren, wenn dieser gemäht wird. Ein Maulwurfbau besteht aus verschiedenen Teilen: den Wohnkessel, den Jagd- und Laufgängen so wie der Vorratskammer und der Tränke. Nach dem Bau des Tunnelsystems hält sich der Maulwurf in seiner Nest-Höhle, dem Wohnkessel auf, um die Geräusche der Insekten, Larven, Regenwürmer und anderer Kleintiere wahrzunehmen. Hört er etwas, dann läuft bzw. kriecht er auf schnellstem Wege zu seiner Beute, um sie zu fangen und zu erlegen. Des Weiteren geht der Maulwurf in regelmäßgier Abständen durch sein Tunnelsystem, um Beute zu machen. Ein angelegtes Tunnelsystem wird nur von einem Maulwurf bewohnt. Maulwürfe sind Einzelgänger. Nur zur Paarungszeit von März bis April geben die Maulwürfe ihr Single-Leben auf. Der Gartenbesitzer sollte wissen, dass der Maulwurf sich nichts aus pflanzlicher Nahrung macht und kein Winterschlaf oder keine Winterruhe hält. Gleichwohl kann der Maulwurf in den Beeten Schäden anrichten, indem er die Wurzeln der Pflanzen durch sein Graben freilegt und dies zum Beispiel zum Vertrocknen der Pflanzen führen kann.

Möchte ein Gartenbesitzer einen Maulwurf wegen der Maulwurfshügel oder anderer Gründe vertreiben, dann sollte ihm bekannt sein, dass das Tier nach der Bundesartenschutzverordnung unter besonderem Schutz steht. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es gesetzlich verboten, Maulwürfe zu stören bzw. gesetzlich untersagt, sie zu fangen und mit Gift, Fallen oder Abgasen zu töten. Hält der Gartenfreund es überhaupt nicht mehr mit dem Maulwurf aus, dann kann er das sensible Tier mit Gerüchen und Geräuschen vertreiben.

Wühlmäuse im Garten

Wühlmäuse sind im Gegensatz zu Maulwürfen Pflanzenfresser und können deshalb erheblichen Schaden im Garten anrichten. Sie sind wie die Maulwürfe Einzelgänger. Zunächst sollte der Gartenbesitzer feststellen, welche Art von Wühlmaus in seinem Garten Schaden anrichtet. Von den heimischen sieben Wühlmausarten sind überwiegend zwei Arten im Garten anzutreffen, die Schermaus (große Wühlmaus) und die meist schon bekannte Feldmaus. Feldmäuse fallen schnell durch ihre zahlreichen, ca. 2 cm kleinen Erdlöcher, auf. Feldmäuse sind tag- und nachtaktiv und oft oberirdisch unterwegs.

Im Gegensatz dazu sind große Wühlmäuse (Fotoausschnitt links) im Garten nur schwer auszumachen, da sie meist unterirdisch leben und aktiv sind. Große Wühlmäuse werden meist erst dann erkannt, wenn sie bereits großen Schaden angerichtet haben. Blumen verwelken zu früh, Sträucher sterben ab oder der Boden gibt im Garten auf unerklärliche Weise nach, wenn man ihn betritt. Hinzu kommt, dass Wühlmäuse gerne die ausgedehnten Gangsysteme von Maulwürfen nutzen. Um festzustellen, wer nun die unterirdischen Gänge nutzt, sollte einen entdeckten Gang angraben und abwarten was passiert. Wühlmäuse stopfen ziemlich schnell einen oder beide geöffenten Stellen des unterbrochenen Ganges mit Erde zu. Maulwürfe stellen dagegen den alten Gang wieder her, indem sie die geöffneten Stellen durchgraben.

Haben sie herausgefunden, dass eine Wühlmaus ihr Unwesen in ihrem Garten treibt, dann gibt es verschiedene Methoden sie zu vertreiben. Die Wühlmaus kann durch Gerüche und durch bestimmte Pflanzen, die sie nicht mag, vertrieben werden. So sollen zum Beispiel angeblich Holunder- oder Walnussblätter, aber auch Menschenhaare den feinen Geruchssinn der Wühlmaus stören. Pflanzt man beispielhaft Kaiserkrone, Knoblauch oder Steinklee, dann soll die Wühlmaus angeblich erfolgreich abgeschreckt werden. Des Weiteren kommen Wühlmausschreck und Wühlmausfallen zum Einsatz, um die Wühlmaus vom Gartengrundstück erfolgreich zu vertreiben. Zu den natürlichen Feinden der Wühlmaus zählen Mauswiesel, Fuchs, Iltis, Marder, Hauskatze sowie Eulen und Greifvögel.

Frösche, Kröten und Unken

Die Begriffe Frosch und Kröte werden allgemein nicht eindeutig einordnend abgegrenzt. Unter Frosch versteht man landläufig in der Wahrnehmung einen mehr oder weniger schlanken Froschlurch mit einer glatten, feuchten Haut so wie stark ausgeprägten Sprungbeinen. Eine Kröte wirkt dagegen eher plump und gedrungen. Ihre Haut ist trocken und erscheint eher stumpf und rau. Sie hat im Vergleich zum "Frosch" kürzere Hinterbeine. Die Unke, auch als Feuerkröte bezeichnet, gehört ebenfalls zur Gattung der Froschlurche. Alle Arten von Unken bevorzugen als Habitate stehende Gewässer.

Bei einer etwas genaueren Betrachung des Themas, ist folgendes auszuführen: Zu den heimischen Lurchen gehören die Schwanzlurche und Froschlurche, die insgesamt mit 21 Arten in Deutschland vertreten sind. Detailliert betrachtet, sind die heimischen Schwanz- und Froschlurchen wie folgt einzuordnen und zu unterscheiden: Zu den Schwanzlurchen gehören Salamander und Molche. Sieben verschiedene Salamander und Molche sind bei uns heimisch vertreten. Schwanzlurche besitzen als Landbewohner einen schlanken, langgestreckten Körper mit einen Schwanz. Sie haben dazu relativ kurze Beine und bewegen sich schlängelnd fort.

Froschlurche unterteilt man in Frösche, Kröten und Unken. Es gibt in Deutschland 14 verschiedene Arten von Froschlurche. Sie bewegen sich mit ihren deutlich längeren Hinterbeinen als Vorderbeinen überwiegend hüpfend voran. Zu den heimischen Froschlurchen gehören Grünfrösche (z. B. kleiner Teichfrosch), Braunfrösche (z. B. Grasfrosch), Unken (z. B. Gelbbauchunke), Kröten (z. B. Erdkröte) und Laubfrösche (z. B. europäischer Laubfrosch).

Kleiner Teichfrosch

Haben sie einen naturnahen Teich im Garten, dann können sie dort oder in der näheren Umgebung den kleinen Teichfrosch antreffen, da er dauerhaft wasserführende offene Stillgewässer (z. B. Weiher, naturnahe Teiche) als Lebensraum bevorzugt. Die Frösche halten sich dort am Uferrand oder auch auf den Seerosen auf. Der Teichfrosch weist Merkmale (Mischung) vom kleinen Wasser- und Seefrosch auf, weil er eine Kreuzung aus beiden ist. Sein Nahrungsspektrum ist breit. Es reicht von Insekten, Spinnen, Würmer, Schnechken bis hin zu kleinen Wirbeltieren, die er als Beute vertilgt.

Grasfrosch

Auch Grasfrösche können sie mit Chance in ihrem Garten beobachten. Sie bevorzugen als Habitate Gärten, Gebüsche, Wälder, Grünland, Gewässerufer, Parks wie auch Moore. Grasfrösche wirken von ihrer Erscheinung eher plump. Der Frosch ist bräunlich-grau, rötlich-grau, schmutzig olivgrün oder so ähnlich, oft mit dunklen Flecken, anzutreffen. Grasfrösche sind dämmerungs- oder nachtaktiv. Sie ernähren sich von Asseln, Heuschrecken, Käfern, Schnecken, Spinnen und anderen Kleintieren.

Laubfrosch

Der kleine europäische Laubfrosch, den sie auch in einer Hecke anfinden können, erreicht lediglich eine Größe von vier bis fünf Zentimeter. Die Oberseite des kleinen Frosches ist meist grasgrün, wobei die Unterseite weiß bis hellgrau erscheint. Laubfrösche können ihre Farbe wechseln und auch rückgängig machen. Neben dem Grün sind Grau-, Braun- oder Gelbtöne, die diese Frösche annehmen können. Typisch für die Laubfrösche sind ihre verbreiterten Finger- und Zehenspitzen, die mit rundlichen Haftschalen versehen sind. Laubfrösche sind in Hecken, lichten Auenwäldern, feuchten Wiesen und Weiden anzutreffen. Sie ernähren sich überwiegend von Insekten, wie z. B. Blattläuse, Fliegen, Käfer, und Spinnen.

Kröten

Es gibt fünf Amphibienarten, die das Wort "Kröte" im Namen tragen. Davon sind drei Arten sogenannte echte Kröten: die Erdkröte, die Kreuzkröte und die Wechselkröte. Die Geburtshelfer- und die Knoblauchkröte zählen nicht dazu. Die Knoblauchkröte ist eher ein Krötenfrosch und die Geburtshelferkröte ist eher zu den Scheibenzünglern zu zählen, wie die beiden Unkenarten: Gelb- und Rotbauchunke. Diese werden unter dem nachfolgenden Kapitel Unken noch kurz beschrieben.

Die Erkröte ist eine der häufigsten Amphibienarten, die in Deutschland vorkommen. Sie ist, was ihren Lebensraum betrifft, fast überall anzutreffen. Ihre bevorzugten Habitate sind krautreiche Laub- und Mischwälder. Die Erdkröte mag besonders Insekten wie Ameisen und Käfer. Asseln, Schnecken, Spinnen und Würmer gehören ebenfalls auf ihren Speiseplan. Kröten produzieren mit ihren Hautdrüsen giftige Sekrete, die der Abwehr von Fressfeinden dienen.

 Unken

Wie zuvor bereits angedeutet, gibt es zwei Unkenarten: die Gelb- und Rotbauchunke. Die Oberseite einer Unke ist meist grau-braun. Damit kann sie sich im schlammigen Boden sehr gut tarnen. Ihre Haut ist mit sehr vielen drüsenhaltigen Warzen bedeckt. Als Habitate (Lebensräume) bevorzugen die in Deutschland lebenden Unken stehende Gewässer. Rotbauchunken sind in Auentümpel (Qualmgewässer) in der niedersächsischen Elbtalaue anzutreffen (siehe oben, Foto: Christian Fischer). Sie sind typisches Habitat der Rotbauchunke, Bombina bombina, des Laubfrosches, Hyla arborea und weiterer Amphibien.

Gelbbauchunken kommen im Süden und Westen Deutschlands vor. Im norddeutschen Tiefland sind diese Tiere nicht anzutreffen. Dagegen leben die Rotbauchunken im Tiefland und kommen meist im Nordosten und Norden, wie in Brandenburg, Mecklernburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Zur Beute der Rotbauchunke gehören insbesondere Ameisen, Käfer, Wanzen, Wasserasseln und Schnecken.

Schnecken im Garten

[ Das Kapitel Schnecken wartet auf dieser Seite noch auf den textlichen Inhalt ]

Die Vogelwelt im Garten

Woran sollte man denken, um neben den eigenen Bedürfnissen als Gartenfreund heimischen Vögeln, wie zum Beispiel Amseln, Blau- und Kohlmeisen, Buntspechte, Grünfinken, Rotkehlchen und Zaunkönige, einen artgerechten Lebensraum zu schaffen?

Zum artgerechten Lebensraum der Vögel gehören geeignete Brut- Schlaf- und Schutzplätze, die diese einladen, sich im Garten anzusiedeln. Gepflanzte Sträucher und Hecken bieten vieles, was die gefiederten Tiere brauchen. Besonders Wildsträucher, die schön blühen, im Herbst leuchtende Beeren tragen, können den Vögeln ausreichend Nahrung bescheren. So bevorzugen zum Beispiel Amseln Regenwürmer und Insekten. Im Herbst fressen sie auch Beeren und andere Früchte. Singdrosseln fressen vor allem Gehäuseschnecken; Würmer. Insekten und Beeren gehören ebenfalls zu ihrer Nahrung. Der Zaunkönig ernährt sich von Insekten. Kletterpflanzen, die Zäune, Mauern oder Wände beranken und überwuchern, bieten auch Lebensraum für heimische Vögel. Heckenrosen oder Brombeeren, Knöterich oder Geißblatt sind ebenfalls für den Lebensraum der Vögel im Garten gut geeignet. Zu den vogelfreundlichen Pflanzen gehören auch Schlehe, Berberitze, Weißdorn, Pfaffenhüttchen, Hundsrosen und Holunder.

Wir beraten Sie gern bei der Auswahl der Pflanzen. [ Kontakt ... >> ]